geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
moin zusamm',
bin gerade dabei, in unserem keller die 50 jaher alten, ziemlich abenteuerlich verdrahteten elektrokabel nach und nach zu erneuern.
das verlegen und neu anschließen und verdrahten bereitet keine schwierigkeiten, da ich genügend neue zuleitungen habe, und das alles raum für raum, und stromkreis für stromkreis mache.
für den heizungsraum habe ich ein 5-adriges kabel verlegt (ca. 5 meter).
drei adern sind bereits an der heizung angeschlossen.
ausser dem heizungsbetrieb speisen sie noch eine kleine hebepumpe, welche irgendwelches schwitzwasser oder so von dem heizkessel in den abfluß pumpt.
die anderen beiden adern will ich für die beleuchtung in diesem raum benutzen. dafür ist auch eine eigene, separate sicherung vorgesehen.
den PE nutze ich dann für beide stromkreise.
jetzt habe ich zufällig festgestellt, daß bei der einen ader (die braune) eine geringe spannung zu messen ist (gegen PE und N).
ca. 5 oder 6 volt.
diese ader ist an beiden enden offen.
also nicht angeklemmt!
wie kann das sein?
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die leitung läuft ca. 3,5 meter zusammen mit 6 anderen stromführenden leitungen in einem kabelkanal.
hat jemand eine erklärung?
kann es sein, daß da auf dieser kurzen strecke eine induktionseinspeisung stattfindet?
die andere "tote" ader (die graue) ist sauber - also nix zu messen.
gruß,
Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
sorry für den mostersmiley - der taucht immer mal unverhofft auf!
hier nochmal 'ne skizze:
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gruß,
Nexus
die Welt ist ein Irrenhaus! Gruß aus Hamburg - Tor zum Wahnsinn!
Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
Schau doch mal bei den Elektros nach www.elektrikforum.de/ftopic10198.html inklusive einer kurzen Erklärung mit welchem Messverfahren man welches Ergebnis erziehlt.
Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
hoppela...
habe gerade realisiert, daß direkt bündig neben dem kabelkanal auf voller länge die hauptanschlußleitung zum zählerkasten verläuft!
liegt so halb im putz.
glatt übersehen...
tippe daher schwer auf induktion.
egal - hab' die beiden adern inzwischen in gebrauch, und alles läuft ok.
gruß,
Nexus
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Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
danke für den link, Solei.
ein gutes "spezialforum" ist immer zu gebrauchen!
gruß,
Nexus
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Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
Hallo Nex, ich bin mal dem obrigen Link gefolgt. Dort hatte ein User ein ähnliches Problem wie Du. Hier die mögliche Antwort;
Fentanyl


Ehrenmitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 1375
Wohnort: Wetzlar (Hessen)
Leitungen nehmen über Einkopplung Spannung von benachbarten Litungen auf. Diese Einkopplung kann induktiv oder kapazitiv sein, meist beides. Digitalmultimeter messen sehr hochohmig, sodass die Last nicht ausreicht, um diese "Phantomspannung" zum zusammenbrechen zu bringen. Daher sind zuverlässige Messungen an stillgelegten Adern bzw. Leitungen nur mit niederohmigen Meßgeräten wie eben einem Duspol mit Lastzuschaltung möglich.
Aus demselben Grund zeigen oft einhand-Spannungsprüfer ("Lügenstifte") falsche Ergebnisse an!
Mit einem Multimeter mißt man oft sogar Spannungen jenseits 100V - auch das ist aber der gleiche Effekt.
Werden allerdings mit einem Multimeter ~230V gemessen, liegt wahrscheinlich irgendwo eine Berührung vor.
MfG; Fenta
Gruß
old-man
aus dem Neanderland
Re: geringes Potential auf toter, neuer Stromleitung
danke oldie!
ich denke so eine einkopplung war's.
gruß,
Nexus
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