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ricco
Benutzer ist Offline
: 01.08.2010
: 5

Probleme mit der Tapete

Hallo zusammen,

da ich aus meiner alten Wohnung ausziehe,muß ich diese nun streichen und da bräuchte ich ein paar Tipps!ich hatte die Wohnung schon vor einem Jahr gestrichen und da gab es schon Probleme mit der Tapete.An ein paar Stellen haftet/klebt die tapete nicht mehr an der Wand und es hat sich so eine Art Blase gebildet.Das andere Problem ist,das beim Streichen die Tapeten "Stöße" irgendwie hochgekommen sind und nach dem Trocknen der Farbe gut sichtbar sind.Da ich die Wohnung nicht Neu Tapezieren will und einfach nur günstig streichen,wollte ich hier mal fragen ob mir jemand einen Tipp geben kann?Ein bekannter hat mir geraten diese Blasen "aufzuschneiden" und Metylan darunter zu streichen,das selbe auch mit den stößen.Wenn das Trocken ist,hebt die Tapete wieder und man kann ohne Probleme streichen.Stimmt das?

traumgaertner
Benutzer ist Offline
: 16.05.2010
: 324

Re: Probleme mit der Tapete

Hallo ricco!

Grundsätzlich hat Dein Bekannter zwar Recht, insofern dass sich die aufgeweichte Tapete ausweitet und beim Trocknen wieder zusammenzieht und (in Verbindung mit dem Kleister) Spannung aufbaut die aufgegangenen Stösse und/oder Blasenwurf wieder dorthin bringt wo es sein sollte, nämlich an die Wand.

Trifft wie beschrieben zu, aber nur wenn die Ursache die ist, dass die Tapete damals an den betreffenden Stellen schlichtweg zu wenig Kleister erwischt hat.

Da die Tapete sich aber wohl bei jedem Streichen abhebt, und vermutlich auch immer weitestgehend an den gleichen Stellen tippe ich auf folgendes Szenario:

Tapete direkt auf Putz geklebt. Keine Grundierung. Keine Makulatur. Diverste Stellen an der Wand wurden zudem mal mit Gipsputz ausgbessert.

Möglichkeit 1: Putz saugt zu stark Feuchtigkeit, und entzieht dem Kleister somit Wasser bevor die Tapete trocken ist. Die Spannung insgesamt, die die Tapete aufbaut, kaschiert diese Stellen an denen die Tapete nicht samt Kleister trocknen konnte die Zeit über bis zum Anstrich, die feuchte Farbe bringt sie aber wieder zum Vorschein (Blasenwurf). Die bleibt dann meist auch, weil sie keinen Kleister mehr findet mit dem sie sich verbinden kann. Da hilft frischer Kleister nur bedingt, weil der Untergrund ja weiterhin stark saugt.

Möglichkeit 2: Blasenwurf durch Gipsputz, der sich beim Trocknen hochverdichtet um seine glatte Struktur zu erhalten. Der Kleister findet aufgrund seiner enormen Spannung, die er aufbaut, keinen Halt auf dieser glatten Fläche.

Beide Varianten bedeuten, dass einfaches Nachkleistern nichts bringen wird, weil spätestens wenn die Tapete wieder feucht wird (durch den Neuanstrich) das Spiel von vorne losgeht.

Da es nur darum geht die Wohnung ohne Blasen etc. übergeben zu können, kannst Du statt Kleister die Dispo hernehmen mit der Du auch streichst. Das ist zwar mehr oder weniger Pfusch, wird kurzfristig aber mehr bringen. Wenn Du weniger pfuschen willst, dann streichst Du unter den Blasen und den Kanten mit Dispo vor, und wenn die trocken ist verwendest Du satt angerührten Kleister (aber bitte keinen Methylan, wenn es geht). Die Dispo fungiert dann quasi als Art Haftgrund. Hält auch nicht auf Dauer, aber alle anderen Methoden wären Dir jetzt nicht zuzumuten, finde ich.

Künftig beim Tapezieren aber immer vorgrundieren, Stellen die aus Gipsputz bestehen mit einer Haftgrundfarbe vorstreichen, ist man sich unsicher mit den Stössen Makulatur verwenden, und möglichst keinen Methylan, sondern sog. Neuputzkleister, wenigstens anteilig beigerührt. Dann passiert auch nichts mehr.

LG

www.traumgaertner.de

Der einzige Unterschied zwischen Heimwerker und Handwerker ist der, dass der Handwerker ohne einen Meister nicht einmal seine eigenen vier Wände streichen dürfte Wink

ricco
Benutzer ist Offline
: 01.08.2010
: 5

Re: Probleme mit der Tapete

Servus,

Danke erstmal für deine ausführliche Anleitung und ich werde es auch so machen.Die Blase werde ich mal aufschneiden und dann darunter die Farbe streichen,später dann den Kleister.Da die Stöße gut sichtbar sind und es an der Stelle auch Risse in der Farbe gibt,werde ich die vorher auch mal satt vorstreichen,so das die beim späteren streichen nicht mehr sichtbar sind!?

traumgaertner
Benutzer ist Offline
: 16.05.2010
: 324

Re: Probleme mit der Tapete

Nichts zu danken @ricco.

Dieses Problem ist alles andere als selten. Ich hatte das kürzlich selbst erst sogar auf Bau, weil der Untergrund vom Kollegen schlichtweg falsch beurteilt wurde. So etwas ärgert, und wenn man über diese möglichen Ursachen zusätzlich erst gar nicht bescheid weiß kann man sich dumm und dusselig kleben, und es bringt einfach nichts.

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Ein paar Tipps noch zur Umsetzung:

Die Blase am Besten in zwei Diagonalen aufschneiden (also ein X). Und das mit einem möglichst scharfen Cuttermesser, also unbedingt die alte Klinge vorher abbrechen. Mit einer unscharfen Klinge könnte sonst die Tapete ausreissen, und nur ein sauberer Schnitt lässt sich hinterher wieder unsichtbar zusammensetzen. Nicht zu schnell und mit viel Druck schneiden, damit der erste Schnitt zu 100% durch Farbe und Tapete geht und verwende ein Lineal o.ä. um einen kerzengeraden Schnitt zu bekommen (Buckel etc. lassen sich schlecht wieder verpuzzeln).

Beim Vorgrundieren mit Dispo möglichst nicht die Unterseite der Tapete erwischen, weil die später mit eingekleistert wird. Notfalls pinnst Du dir die vier Laschen einfach seitwärts an die Tapete, dann kann nix passieren Wink Dispo trocknen lassen, und anschliessend den Untergrund und die Laschen auf ihrer Unterseite satt mit Kleister einschmieren. Den Kleister auch ruhig dicker anrühren als üblich. Beides ziehen lassen bis die Tapete weich ist. Falls der Kleister zu schnell anzieht kannst Du ruhig auch mehrmals einkleistern, Hauptsache die Tapete kann ca. 10 - 15 Minuten durchweichen. Wichtig ist, dass auf beiden Flächen kein angezogener sondern frischer Kleister ist wenn Du die Tapete wieder anklebst.

Dann klappst Du die Laschen wieder zusammen, und rollst sie mit Druck fest. Die Schnitte bearbeitest Du mit einem Nahtroller, überschüssiger Kleister wird mit einem leicht feuchten Tuch einfach abgewischt.

Jetzt heißt es warten, denn die ausgebesserten Stellen sollten mindestens(!) 24 Stunden durchtrocken bevor Du streichst. Während dessen bitte keine Fenster zum Lüften aufmachen etc.

Beim Streichen selbst solltest Du möglichst satt und zügig rollen an den Stellen die ausgebessert sind, und möglichst nicht zu oft drüber, denn die Farbe weicht die Tapete ja wieder auf. Zu wenig Farbe auf der Rolle kann dazu führen dass die Haftung auf der Rolle höher ist als die der Wand, und dann ziehst Du dir die Tapete streifenweise von der Wand. Das wäre suboptimal ^^

Die Stösse behandelst Du genauso. Sind sie zu klein oder derbst zu weit aufgegangen, kannst Du auch diese mittig mit einem horizontalen Schnitt aufschneiden um besser darunter zu kommen.

Wichtig: Versuche so tief wie möglich mit dem Kleister unter die Tapete zu kommen ohne weitere Tapete abzulösen, sonst hast Du dort neue Stellen die u.U. später wieder nicht vernünftig anziehen.

Ganz kleine Blasen können auch mit einer Spritze mit Kleister gefüllt werden, aber die kommen eher bei Papiertapeten vor.

Wenn Du 2x streichen musst bitte auch unbedingt die Trocknungszeiten einhalten, nicht nur zwei Stunden wie gerne üblich Wink Damit die ausgebesserten Stellen so gut wie möglich anziehen können bevor sie wieder angeweicht werden.

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Schau doch bitte vor dem Grundieren mal nach ob zufällig Gips darunter ist, würde mich interessieren Wink

Viel Glück und Grüsse

PS: Die Risse musst Du nicht extra vorher satt vorstreichen, insbesondere wenn sie an den offenen Stössen sind weichst Du damit nur zusätzlich wieder die Tapete auf, was ich tunlichst vermeiden würde falls der Untergrund wirklich so sein sollte wie ich das vermute.

www.traumgaertner.de

Der einzige Unterschied zwischen Heimwerker und Handwerker ist der, dass der Handwerker ohne einen Meister nicht einmal seine eigenen vier Wände streichen dürfte Wink

ricco
Benutzer ist Offline
: 01.08.2010
: 5

Re: Probleme mit der Tapete

Servus,

so jetzt habe ich die Wohnung gestrichen und die Blasen so behandelt,wie du es gesagt hast.Hat super funktioniert!Heute Morgen bin ich wieder in die Wohnung gegangen und mal zu schauen wie es aussieht.Jetzt sind an ein paar Stellen kleine risse und an anderen größere Risse in der Tapete.Ich habe die Direkt nachgestrichen in die meisten kleinen Risse sieht man nicht mehr aber an den größeren Rissen,sieht die Tapete jetzt wellig aus und die Risse gehen immer wieder auf.An ein paar stellen sind mir auch ein paar Stücke Tapete an der Walze hängen geblieben und da sind jetzt kleinere "Löcher".Was kann ich da jetzt noch machen?

ricco
Benutzer ist Offline
: 01.08.2010
: 5

Re: Probleme mit der Tapete

So jetzt habe ich mal der Tapete rumgepopelt und das was sich löst,ist nicht die Tapete sondern eine Farbschicht!!Die ist relativ dick.Ich habe jetzt die Schicht die sich löen läßt abgepopelt und habe die Raufaser-Tapete eingeschnitten,weil die sich von der Wand gelößt hat.Dann habe ich Disp.Farbe an die Wand und an die Tapete gestrichen.Morgen werde ich sie nachstreichen und hoffen,das man die Kanten nicht so stark sieht.Wie gesagt,ich will auf keinen Fall Tapezieren und muß leider murksen.Hat jemand noch einen tipp?

Ich habe jetzt etwas Farbe mit der Walze aufgetragen und leider sieht man die Kanten sehr gut!Hilfe

 

Siegmund

Re: Probleme mit der Tapete

Ist es nicht möglich die Tapete zu "flicken"?Z.B. ein Stück Raufsertapete durch ein Neues zu ersetzten und dann überstreichen?Er könnte doch auch hingehen,das Rissige Stück ausschneiden und mit "flüssiger Rauhfaser" bestreichen/walzen.Das müste doch dann einen einigermaßen guten Übergang zur Tapete geben,oder?

n/v
Siegmund

Re: Probleme mit der Tapete

Es gibt aber auch "Rauhfaser Reparatur Moltofill" damit kann man auch die Rauhfaser ausbessern,allerdings weiß ich nicht wie es aussieht.

Hier mal ein Link:

http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/kueche-bad-sanitaer/bad-fliesen-verlegen/kleine-schaeden-ausbessern-ganz-leicht-mit-spachtelmasse-104347.html

n/v
traumgaertner
Benutzer ist Offline
: 16.05.2010
: 324

Re: Probleme mit der Tapete

Sorry für die späte Rückmeldung @ricco,

mir sind hier wohl ein paar Threads "verloren" gegangen.

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Auf den "Spass" mit der Tapete am Farbroller habe ich ja bereits hingewiesen. Das passiert meist wenn zu wenig Farbe auf dem Roller ist und der zu streichende Untergrund nicht vernünftig haftet/haften kann. Kleinere Stellen (so um die 10cm Durchmesser) kannst Du tatsächlich vereinzelt mal versuchen mit flüssiger Rauhfaser zu überdecken (die gibt es ja zum Glück bereits in 5-Liter-Gebinden). Auf grössere Flächen würde ich verzichten, da der optische Unterschied zur "echten Rauhfaser" doch schon enorm ist. An kleineren Stellen fällt das vielleicht bei der Übergabe nicht sofort ins Auge, könnte klappen, muss aber nicht. Restrisiko wird bleiben, halte ich aber insbesondere bei vereinzelten kleinen Stellen für sinnvoller als die Stelle auszuschneiden und passgenau neu zu kleben, da man das in jedem Fall noch deutlicher sehen wird.

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Wenn sich die alte Farbschicht löst, dann ist der Effekt im Grunde der Gleiche. Deine Vorgehensweise hier war soweit auch völlig richtig. Mehr hättest Du provisorisch nicht tun können.

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Um etwaige Stosskanten und Einschnitte zu verschleiern, insbesondere wenn sie recht deutlich sichtbar sind (was bei dem Untergrund keine grosse Überraschung ist) rate ich Dir zum herkömmlichen Fugenacryl. Du spritzt die "Blitzer" also einfach aus. Um auf Nummer Sicher zu gehen trägst Du etwas satter auf und "vertupfst" das Acryl mit dem Finger oder einem sehr kleinen weichen Pinsel. Du imitierst also quasi den rauhen Untergrund der Raufaser, damit das nicht so auffällt. Das schützt einige Zeit davor dass die sichtbaren Lücken grösser werden. Überstreichen natürlich nicht vergessen, am besten mit Pinsel. Und am besten auch "stupfen" - ist etwas mühsiger, aber vermeidet sichtbare Pinselstriche die den Blick evtl. doch auf fehlerhafte Stellen werfen könnten.

Achtung: Unbedingt Acryl nehmen, da Silikon nicht überstreichbar ist.

Wie sich das mit dem Moltofill als Alternative verhält weiß ich nicht, da ich damit noch nicht wirklich gearbeitet habe. Effektiv taugt aber kurzfristig wohl jede Masse die überstreichbar ist und in der Konsistenz dem Acryl ähnlich wäre.

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An der Stelle muss ich jetzt aber auch mal ganz klar sagen, dass das natürlich alles übelst Pfusch ist, und der nächste sich dann mit dem Problem herumärgern muss, welches man nicht wirklich verbessert sondern eigentlich eher verschlimmert. Ich gestehe zwar ein dass es hier gewissermaßen gerechtfertigt ist, weil man von einem Nicht-Fachmann einfach keine fachgetreue Einschätzung der Lage erwarten kann und darf, aber die Regel sollte es nicht sein und werden.

Liebe Grüsse

www.traumgaertner.de

Der einzige Unterschied zwischen Heimwerker und Handwerker ist der, dass der Handwerker ohne einen Meister nicht einmal seine eigenen vier Wände streichen dürfte Wink

ricco
Benutzer ist Offline
: 01.08.2010
: 5

Re: Probleme mit der Tapete

Servus Traumgaertner,

sorry erstmal das ich dich zu Tipps zum Pfusch verleiten muß und Danke für deine Hilfe!Diese Wohnung treibt mich noch zum Wahnsinn!!Also es ist jetzt so:Ich habe die ganze alte Rissige Farbe abgekratzt und darunter ist noch die uralt Tapete,es war wirklich viel Farbe darauf.Dann habe ich die Tapete eingeschnitten und mit Disp. Farbe den Untergrund+Tapete Pepinselt.Jetzt hält die alte Tapete!Später habe ich sie dann gestrichen/Gewalzt und jetzt sieht es gar nicht so schlecht aus,das einzige was stört bzw. ins Auge fällt sind die deutlich sichtbaren Kanten.Deshalb tendiere ich entweder zum Acyrl oder dem Moltofil um die Kanten unsichtbar zu machen!Sollte das nicht Klappen,gehe ich das Risiko ein und verwende den flüssig Rauputz,allerdings ist es eine größere Fläche (60x15) und man wird einen Unterschied sehen!Aber den sieht man jetzt auch (alte Tapete zu vollgemalerter Fläche)!Wenn ich es gemacht habe,werde ich mal schreiben was geplappt hat.Danke Dir!

 

traumgaertner
Benutzer ist Offline
: 16.05.2010
: 324

Re: Probleme mit der Tapete

Ja ne, schon okay. Wenn ich es nicht verstehen und nachvollziehen könnte, wie ätzend so etwas sein kann, würde ich die Tipps nicht geben Wink Nur bitte halt echt nicht irgendwie zur Gewohnheit werden lassen, den Nachmietern zuliebe Smile

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Also Du hast jetzt quasi einen 15cm breiten und 60cm langen Streifen aus der Tapete gerissen, der jetzt völlig plan ist? Mit dem Acryl kaschierst Du ja effektiv wirklich nur die Kanten, die Fläche bleibt trotzdem glatt. Ergo - man sieht das trotzdem. Hm. Du könntest natürlich wirklich versuchen das fehlende Stück nochmal auszuschneiden, mit einem Linieal, damit die Kanten und Maße überall gleich sind, und versuchen ein Teilstück alte Rauhfaser mit ähnlicher Körnung einzusetzen. Effektiv fällt das wohl dann doch weniger auf als die plötzliche glatte Tapete mittendrin. Und die Nähte dann mit Acryl wie beschrieben verfugen. Besser wäre sogar noch, Du schneidest dir auf die ganze Länge ein ca. 20 - 25cm langen Streifen raus und setzt hier neue Rauhfaser ein. Dann hättest Du keine zusätzlichen Kanten oben und unten, die Du kaschieren müsstest. Oder wirklich flüssige Rauhfaser auftragen (mit einem breiten Borstenpinsel stupfend, nicht rollen). Ich persönlich würde ein Reststück einsetzen, egal ob nur die Stelle, oder auf ganze Länge. Denn es heißt nur "tapeziert übergeben" - und das wäre es damit. Vermieter können und dürfen keine Werksarbeit verlangen, womit Mängel eigentlich zugestanden werden müssen. Insbesondere wenn die Tapete damals nicht von Dir geklebt wurde sondern schon drauf war. Wäre m.E. nach die sicherste Methode um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Und wäre dann auch nur halb gepfuscht Wink

Aber halt mich mal auf dem Laufenden, bin gespannt wie Du dich entscheidest und wie es am Ende wird.

Grüsse

www.traumgaertner.de

Der einzige Unterschied zwischen Heimwerker und Handwerker ist der, dass der Handwerker ohne einen Meister nicht einmal seine eigenen vier Wände streichen dürfte Wink